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Bundeswehr ArtikelBundeswehr ist die Bezeichnung für die Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland und ihre Verwaltung .
Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für Schwaben. Für Schwaben und `Nei`gschmeckte einfach nachvollziehbar ! Ich selbst bin Rheinländer, lebe aber schon seit fast 50 Jahren in Schwaben. Ein Urteil über mein geliebtes "Gastland", im ich herzliches Asyl gefunden habe, darf ich mir meines Erachtens durchaus zutrauen: Alles ist stimmig in dieser Gebrauchsanweisung, vor allen aber auch mit der nötigen... | |
Am 26. Oktober 1950 beruft Konrad Adenauer Theodor Blank zu dem Beauftragten des Kanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen. Dieses Amt Blank wurde zur Keimzelle des späteren Verteidigungsministeriums. Die Gründung der Bundeswehr und die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik in dem Jahre 1955 führte damals zu erheblichen innenpolitischen Auseinandersetzungen, vor allem zwischen SPD und CDU über die Frage, ob es moralisch zu verantworten sei, dass Deutschland nach der Hitler-Diktatur jemals wieder über eine Armee verfügen sollte.
Buch-Tipp: Hand aufs Herz. für die "Generation Golf" interessant Meine politische Erinnerung beginnt mit der "Abwahl" Helmut Schmidts. Ich wollte diese Persönlichkeit, die man sich heute noch in dieser Art an vielen Stellen wünschen würde, näher kennenlernen.
Dies gelingt vorallem auch zwischen den Zeilen, in einem Gespräch mit jemanden, der mit seinem glaskaren Verstand... |
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Die Bundeswehr hat gemäß Grundgesetz Artikel 87a Abs. 1 Satz 1 den Auftrag, Deutschland und seine Verbündeten zu verteidigen („Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“). Deutschland und seine Staatsbürger gegen politische Erpressung und äußere Gefahr zu schützen, bei Katastrophen zu helfen, aus Notlagen zu retten und bei humanitären Aktionen zu unterstützen, die militärische Stabilität und die Integration Europas zu fördern sowie dem Weltfrieden und der internationalen Sicherheit in dem Einklang mit der Charta der Vereinten Nationen zu dienen sind grundgesetzlich Nebenaufgaben, wenn sie auch in den letzten Jahren die Haupttätigkeit der Bundeswehr bilden. Die Verteidigung der Bundesrepublik erfolgt dabei „nicht mehr ca. in Hindelang, sondern auch am Hindukusch“ (Zitat Bundesverteidigungsminister Peter Struck, 2003).
Zunehmend wird die Bundeswehr auch zu als friedenserhaltende und -sichernde genannten Maßnahmen außerhalb der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt. Bereits unmittelbar nach der Wiedervereinigung begann eine heftige Debatte über den Einsatz der Bundeswehr außerhalb des NATO-Vertragsgebiets (out-of-area-Debatte). Die ersten derartigen Einsätze waren eine Minenräumaktion der Marine nachdem Golfkrieg in dem Persischen Golf 1991 und die Entsendung eines Feldlazaretts in Phnom Penh in dem Rahmen einer UN-Mission 1993. Es folgten Einsätze in der Adria (SHARP GUARD 1992–1996), in Somalia und auf dem Balkan in dem Rahmen der Einsätze IFOR, SFOR. Die rechtlichen Fragen der Auslandseinsätze wurden durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 12.07 1994 weitgehend geklärt.
1999 hat die Bundeswehr mit der Luftwaffe in dem Rahmen der NATO-Operation ALLIED FORCE mit etwa 500 Einsätzen zu dem ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland an einem Krieg teilgenommen. Es schloss sich diesem Einsatz in dem Kosovo-Krieg eine Beteiligung an der KFOR-Mission zu dem Schutz und Wiederaufbau der Bevölkerung des Kosovos an.
Seit 2001 ist die Bundeswehr auch in dem Rahmen der Antiterrorkoalition eingesetzt. Ein Marinekontingent überwacht, abgestützt auf Dschibuti, das Seegebiet am Horn von Afrika, außerdem ist die Marine an entsprechenden NATO-Operationen in dem Mittelmeer beteiligt. Ein Heereskontingent ist in Afghanistan in dem Rahmen von ISAF aktiv und schützt seit November 2003 in dem Rahmen der Bildung eines regionalen Aufbauteams den Handel der Stadt Kunduz und Demilitarisierungsprogramme wie DDR (Disarmament, Demobilization and Restauration). Auch die übrigen Teile der Bundeswehr sind an diesen Operationen unterstützend beteiligt. In dem Irak sind derzeit keine Soldaten der Bundeswehr eingesetzt, bilden jedoch in Kuwait Polizei- und Milizkräfte der neuen irakischen Sicherheitskräfte aus.
Buch-Tipp: Im Netz der Pflegemafia. Wie mit menschenunwürdiger Pflege Geschäfte gemacht werden Ignoranz ist menschlich. . . . Handeln erst recht! Ein weiteres Beispiel dafür, dass alte Menschen in Pflegeheimen schutzlos gestellt werden und die Justiz häufig nicht auf der Seite der Schutzbefohlenen steht, sondern denen Recht gibt, die es verstehen das Recht für ihre Interessen schamlos zu missbrauchen.
Fassungslos macht vor allem die... |
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Die Bundeswehr hat eine Friedensstärke von genau 262.771 Mann (Stand 20. August 2004). Diese Zahl soll auf 250 Tausend reduziert werden. In Zeiten des Kalten Krieges verfügte die Bundeswehr über eine Sollplanstärke von etwa 495 Tausend Soldaten.
Die Soldaten sind zu dem einen Wehrpflichtige (zur Zeit neun Monate Pflichtdienstzeit), zu dem anderen Soldaten auf Zeit beziehungsweise Berufssoldaten.
Seit 2001 ist die Bundeswehr auch uneingeschränkt für Frauen geöffnet. Vorher durften diese ca. in dem Sanitätsdienst der Bundeswehr (seit 1975 als Offizier, seit 1991 auch in der Unteroffiziers- und Mannschaftslaufbahn) sowie in dem Militärmusikdienst (ebenfalls seit 1991) beschäftigt werden. Derzeit leisten knapp 10 Tausend Soldatinnen ihren Dienst in der Bundeswehr.
Die Bundeswehr nahm nach der Wiedervereinigung rund 20 Tausend Soldaten der ehemaligen NVA der DDR auf. Das Kriegsmaterial der NVA wird zu dem Teil bis heute weiter genutzt, verkauft oder verschenkt. So wie kürzlich die letzten sechs MiG-29 der Luftwaffe an Polen.
Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt ist in dem Frieden der Verteidigungsminister, in dem Verteidigungsfall geht die Befehls- und Kommandogewalt auf den Bundeskanzler über (Art. 115b GG). Oberster Soldat der Bundeswehr ist der Generalinspekteur der Bundeswehr, rangmäßig ein Viersterne-General, der jedoch nicht militärischer Oberbefehlshaber der Bundeswehr ist. Einen solchen kennt die Kommandostruktur der Bundeswehr nicht. Die Verantwortung für die Einsatzbereitschaft ihrer Bereiche haben die Inspekteure der Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine) beziehungsweise der Organisationsbereiche (Streitkräftebasis, Zentraler Sanitätsdienst).
Buch-Tipp: KSK. Das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr Geheim bleibt geheim! Ich darf dieses Buch nun schon ein Jahr mein Eigen bezeichnen. Von der anfänglichen Begeisterung über Text und Fotos ist bis heute ca. wenig verflogen. Exklusives Bildmaterial und ein knackiger Schreibstil bringen dem Leser das Kommando näher.
Der Laie wird sich über "absolut exklusives" Material aus geheimster Geheimhaltung... |
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Das Leitbild der Bundeswehr ist der Staatsbürger in Uniform der so genannten Inneren Führung. Das bedeutet, dass die Grundrechte des Soldaten ca. soweit eingeschränkt werden sollen, wie es der militärische Auftrag erfordert. So ist das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung durch das Prinzip von Befehl und Gehorsam eingeschränkt (siehe Vorgesetztenverordnung). Anders als Soldaten in vielen Ländern besitzen die Bundeswehrsoldaten das aktive und das passive Wahlrecht. Die Innere Führung soll so die Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft ermöglichen. Die Innere Führung wurde schon beim Aufbau der Bundeswehr praktiziert (General Baudissin unter anderem) und markiert einen bedeutenden Unterschied zu allen früheren deutschen Armeen.
Buch-Tipp: Kabul, ich komme wieder Authentisch und eindringlich Ein wunderbares Buch. Zu dem einen hebt es sich in seiner offenen, aber bescheidenen Sprache wohltuend von anderen Werken, welche sich mit der Thematik des ISAF-Einsatzes beschäftigen, ab. Zu dem anderen versteht es der Autor, sowohl private als auch dienstliche Geschehnisse miteinander zu verknüpfen und diese sensibel darzustellen.... |
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Inzwischen ist die Bundeswehrreform mehr eine Reform der Reform der Reform („Transformation“). Daher ist es nicht verwunderlich, dass nach der Ankündigung von neuen Reformvorschlägen durch die Bundesminister (Scharping und Struck) stets auch Kritik laut wird, die eine gründliche Reform fordert, die alle Probleme der Bundeswehr auf einmal behebt.
Durch diese Unsicherheit über den künftigen Stand sank in den späten 1990ern und frühen 2000ern auch das Vertrauen der Soldaten in die Führung. Die steigende Zahl von Eingaben der Soldaten an den Wehrbeauftragten des deutschen Bundestages ist ein Indikator dafür.
Buch-Tipp: Kalorien mundgerecht 13. komplett überarbeitete Auflage Für über 2. 800 Lebensmittel bietet dieses kleine spiralgebundene Heftchen alle Angaben zu Hauptnährstoffen, Ballaststoffen und Cholesterin. Der Purin-/ und Salzgehalt wird ebenso erwähnt und auch der Zuckergehalt ist bei ausgewählten Lebensmitteln mit dabei. KALORIEN MUNDGERECHT ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk... |
Organisation der Bundeswehr |
Buch-Tipp: Landespolizeischule - der Enthüllungsbericht Mut und Vorurteile Also ich finde es Mutig, ein solches Buch zu schreiben. Es zeigt leider, dass wenn die "Chemie" nicht stimmt, so hat auch der beste und ehrlichste Charakter keine Chance, eine Ausbildung zu bestehen ! Mich erinnert dieser Bericht stark an meine Rekrutenschule als ich noch jung war. . . |
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Das Hoheitszeichen der Bundeswehr und ihrer Teilstreitkräfte ist das Eiserne Kreuz.
Buch-Tipp: Lonely Planet New York (Lonely Planet Deutsche Ausgabe) New York für Individualisten Zuerst habe ich gedacht - man so viel Text-, aber wenn man erst mal vor Ort ist, weiß man die besonderen Details des Lonlely Planet zu schätzen. Ich habe zunächst meine Hotels über das Buch ausgesucht und bin definitiv nicht enttäuscht worden. Und es war für New York wirklich günstig. Einfach anrufen oder Mail... |
Teilstreitkräfte/Organisationsbereiche |
Buch-Tipp: Neue Vahr Süd. Roman das bin ja ich die sonntagszeitung schrieb: "frank lehmann, das sind ja wir!" und dieser 580-seiten-wälzer dokumentiert das in eindrucksvoller breite und gekonnt schlacksiger sprache. regener ist ein virtuose in der pointierten literarisierung des enervierenden alltagsdialogs. wer lehmanns jugend in den 80er jahren nun kennen lernt, der schwelgt... |
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Buch-Tipp: Sprengsatz Afghanistan. Die Bundeswehr in tödlicher Mission Für Soldaten ein Muss Nachdem mir ein Kamerad, welcher sich zur Zeit in dem Krieg in Afghanistan befindet, dieses Buch empfohlen hat, kann ich es ebenfalls ca. weiterempfehlen.
Christoph R. Hörstel schreibt mit einer Ruhe und Nüchternheit ein eigentlich sehr emotionales Thema. Er vermeidet es, zu polarisieren und, was ich am besten finde, er selbst... |
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Die Neutralität dieses Artikels ist umstritten. Eine Begründung findet sich auf der Diskussionseite des Artikels. Mehr dazu siehe Library:Neutraler Standpunkt.
Der Bundeswehr ist der Buchstabe Y für ihre KFZ-Kennzeichen zugeordnet. Fahrzeugen, die direkt einem NATO-Kommando unterstellt sind (beispielsweise : Integrierte Verwendung) haben ein X. Zusätzlich befindet sich die deutsche Flagge (schwarz-rot-gold) und eine längere Nummer auf dem Kennzeichen. Auch die Bundeswehr unterliegt den Vorschriften für TÜV- und Abgasbehandlungen, jedoch werden die Fahrzeuge der Bundeswehr durch eigenes Personal geprüft. Steuern fallen nicht an.
Die Bundeswehr unterhält an nahezu jedem Standort KFZ-Werkstätten, in denen permanent ausgebildet wird, sowie Tankstellen. Die Fahrzeuge sind bis auf wenige Ausnahmen mit Diesel-Motoren ausgerüstet. Für die eingesetzten Modelle wird vom jeweiligen Hersteller eine mehrere Jahrzehnte lange Ersatzteil-Garantie eingefordert. Ebenso ist die in Deutschland ansässige KFZ-Industrie verpflichtet, in Friedenszeiten eine gewisse Prozentzahl an KFZ vorzuhalten, die in einem Spannungs- oder Verteidigungsfall abgefordert werden können.
Der Fuhrpark ist zwar nicht homogen, jedoch soweit sinnvoll auch relativ einheitlich gestaltet, sofern es sich nicht um Sonderfahrzeuge handelt, beispielsweise Bergungskrane, die prinzipbedingt stets Einzelanfertigungen sein werden. Auch Fahrräder, Motorräder und Anhänger zählen zu dem Fuhrpark, auch wenn diese ca. in kleiner Zahl vorhanden sind. Wesentliche Elemente sind jedoch Panzerfahrzeuge, geländegängige Fahrzeuge und Transportfahrzeuge aller Arten.
Weitgehend mit den zivilen Fahrzeuge vergleichbare Fahrzeugmodelle des Alltagsbedarfs für Truppe und Verwaltung werden mittlerweile durch eine Bundeswehr-Fuhrpark-Gesellschaft verwaltet. Ob dieses Modell des "Out-Sourcings" Kosten sparen wird, ist sehr umstritten, denn den Rechnungen einiger Standortverwaltungen nach sind langfristig die Kosten durch die "BW Fuhrpark Service GmbH" erheblich höher als die eines traditionellen, bundeswehreigenen, Fuhrparks. Zusätzlich entstehen Kosten dadurch, dass bestimmte "ab Werk" enthaltene "Features", wie beispielsweise Autoradio, Klimaanlage serienmäßig nachträglich durch die Bundeswehr ausgebaut werden.
Buch-Tipp: Und plötzlich ist alles politisch. Im Gespräch mit Brigadegeneral Reinhard Günzel Dieses Buch räumt auf, es zeitg die andere Seite der Medalie Reinhard Günzel wurde "entsorgt". Er war ungemütlich, er sagte immer frei die Wahrheit, und wenn wir ehrlich sind, spricht er vielen aus der Seele. Wenn seine Worte die Unwahrheit wären, hatte man diese Lektüre wohl schon aus den Regalen räumen lassen. Er war meiner Meinung nach... |
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Die Bundeswehr verfügt über zahlreiche Grundstücke und Gebäude. In dem Zuge der wiederholten Standortschließungen der Neuzeit wurden jedoch zahlreiche Liegenschaften für eine andere, meist zivile Nutzung frei gemacht oder schlicht still gelegt.
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